Teamruf vs. Mitarbeiter-App
Mitarbeiter-Apps funktionieren, wenn alle die App tatsächlich nutzen. Genau dort liegt das Problem.
Was eine Mitarbeiter-App stark macht
Mitarbeiter-Apps (z. B. Crewmeister, Quinyx, Connecteam) bieten viel:
- Push-Benachrichtigungen an alle Mitarbeiter.
- Schichttausch und Urlaubsanträge über die App.
- Stundenerfassung mit GPS-Stempel.
- Team-Chat und Dateienaustausch.
- Statistiken und individuelle Profile.
Für Stammbelegschaften, die täglich arbeiten und die App ohnehin nutzen, sind solche Lösungen sehr leistungsfähig.
Wo Mitarbeiter-Apps an Grenzen stoßen
Wenn Sie flexible Pool-Mitarbeiter koordinieren, also Personen, die nur gelegentlich, projektweise oder sporadisch eingesetzt werden:
- App-Installation als Hürde. Aushilfen, Studenten, externe Kräfte oder Freelancer wollen oft keine weitere App auf ihrem Smartphone.
- Login-Probleme. Wer die App seit drei Monaten nicht geöffnet hat, hat das Passwort vergessen.
- Push-Müdigkeit. Eine zusätzliche App, die regelmäßig benachrichtigt, wird stumm geschaltet oder gelöscht.
- Mehrere Auftraggeber, mehrere Apps. Eine Promoter, der für 5 Agenturen arbeitet, soll 5 Apps installiert haben? Unrealistisch.
- Kein App-Account = keine Zusage. Wer den Account nicht eingerichtet hat, kann die Schicht nicht annehmen, egal wie qualifiziert die Person sonst ist.
Was Teamruf anders macht
Teamruf nutzt keinen App-Kanal für Mitarbeiter. Stattdessen:
- E-Mail mit Antwortlink.
- Drei Klicks: Ja, Nein oder Ja-mit-Hinweis.
- Funktioniert auf jedem Smartphone, auf jedem Computer, ohne Installation.
- Funktioniert sofort, auch wenn die Person seit 6 Monaten nicht angefragt wurde.
Disponenten in Teamruf haben sehr wohl einen Account und eine Web-App. Aber die Mitarbeiter brauchen nichts davon. Genau das ist die zentrale Designentscheidung.
Wann passt was?
| Situation | Empfehlung |
|---|---|
| Stammbelegschaft, die täglich arbeitet | Mitarbeiter-App |
| Pool aus Aushilfen und externen Kräften | Teamruf |
| Stundenerfassung mit GPS am Arbeitsplatz | Mitarbeiter-App |
| Anfrage und verbindliche Zusage | Teamruf |
| Multi-Auftraggeber-Freelancer | Teamruf |
| Schichttausch in der App | Mitarbeiter-App |
Fazit
Mitarbeiter-Apps sind großartig für Stammpersonal, das die App täglich nutzt. Für Pool-Mitarbeiter und gelegentliche Aushilfen ist die App-Pflicht eine Hürde, die viele Anfragen ungelesen verstreichen lässt. Teamruf umgeht diese Hürde, indem es bei der E-Mail bleibt, dem Kanal, den jeder ohnehin nutzt.
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